Arbeiter der Zuckerrohrfabrik Haft Tappeh organisieren sich in einem Arbeiterrat

هشتمین روز اعتصاب کارگران هفت تپه
Streik vor der Zuckerrohrfabrik Haft Tappeh, Chusestan, Iran

Seit etwa einer Woche streiken die Arbeiter der kürzlich privatisierten Zuckerrohrfabrik Haft Tappeh wieder. Es gab eine Streikversammlung vor dem Firmengebäude. Pararallel gab es Kundgebung vor dem Gouverneursgebäude der nahen Stadt Schusch, Chusestan.

Die Arbeiter streiken für das Auszahlen der Löhne für Überstunden, die ihnen der Arbeitgeber schuldig geblieben ist. Außerdem verlangen sie, dass die Privatisierung des ehemals staatlichen Unternehmens rückgängig gemacht wird. Des weiteren Verlangen sie die Wiedereinstellung entlassener Kollegen.

Die Streikenden organisieren sich und verwalten ihren Streik in einem kollektiven Rat. Sie werden dabei von ihrer Gewerkschaft, der Zuckerrohr Arbeiter Union, unterstützt. Die Forderungen der Arbeiter sollen schnell berücksichtigt werden und Angriffe auf die Arbeiter oder Bedrohungen iohrer Rechte unterlassen werden.

Zahlreiche weitere Einzelpersonen und Organisationen, Institutionen und Arbeitnehmerverbände, Frauen, Studenten und alle Rentner haben ebenfalls schriftlich ihre Unterstützung ausgedrückt.

Iran: Arbeiterproteste

heutiger Streik in Haft-Tape (Montag, 15. Juni 2020)

in Haft-Tape

Erneut protestieren die Arbeiter des Industrie- und Landwirtschaftskomplexes Haft-Tape vor der Direktion der Firma, um ihre ausstehenden Löhne einzufordern. Sie verlangen auch, dass das Unternehmen seine Beiträge zur Sozialversicherung abführt, und dass diejenigen, die an gesundheitsschädlichen Arbeitsplätzen arbeiten, entsprechend der gesetzlichen Bedingungen früher in Rente gehen können. Wir erinnern daran, dass es schon im letzten Jahr solche Proteste bei der Zuckerfabrik von Haft-Tape gegeben haben, die mit Verhaftungen, Folter und schweren Haftstrafen beantwortet wurden. Unter diesen Umständen ist es bemerkenswert, dass es dem Staat nicht gelungen ist, die Arbeiter zum Schweigen zu bringen.

Protest der Arbeiter vor der Privatisierungsbehörde

Und bei der Internationalen Transportfirma Khalije Fars
Eine weitere Protestaktion ebenfalls vom heutigen Montag (15. Juni) wird von Arbeitern der Internationalen Transportfirma Persischer Golf (Sherkate haml o naqle beynolmellaliye xalije fars) berichtet. Laut Meldungen der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur ILNA haben sich rund 200 Arbeiter der Firma zur Durchsetzung ihrer Lohnforderungen nach Teheran begeben und sich vor dem Gebäude für Privatisierungen versammelt. Sie hoben hervor, dass das frühere Handelsministerium seine Aktienanteile an dieser Firma verkauft (privatisiert hat), was dazu führte, dass die Aufträge an die Firma zurückgingen, mit entsprechenden Folgen für die Arbeiter. Die Arbeiter werfen der Firmenleitung Missmanagement vor und kritisieren, dass die gesetzlichen Bedingungen, die an die Privatisierung geknüpft sind.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=208513
vom 26. Chordad 1399 (15. Juni 2020)
اعتراض کارگران بخش کشاورزی و صنعتی هفت تپه و کارگران شرکت حمل و نقل خلیج فارس

https://www.akhbar-rooz.com/دور-جديد-اعتصاب-در-نيشکر-هفت-تپه

vom 26. Chordad 1399 (15. Juni 2020)

دور جدید اعتصاب در نیشکر هفت تپه

Iran – Gewerkschaftsarbeit zum 1. Mai: 74 Peitschenhiebe, 2 Jahre Haft

Wie der Telegram-Kanal der Teheraner Busfahrergewerkschaft Sendikaye Sherkate Wahede Otobusrani Tehran wa Houme am Montag, den 1. Juni 2020, berichtet, war der Gewerkschafter Rasul Taleb-Moqaddam für seine Teilnahme an einer Kundgebung zum 1. Mai 2019 verhaftet worden und dann von der 26. Kammer des Revolutionstribunals unter Vorsitz von Richter Afshari zu 74 Peitschenhieben und zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Am 1. Juni 2020 musste er sich zur Strafvollstreckung im Ewin-Gefängnis melden. Nachdem er mit 74 Hieben auf die Fußsohle ausgepeitscht wurde, wurde er aufgrund seiner schlechten gesundheitlichen Verfassung in die Quarantäne-Station des Evin-Gefängnisses verlegt.

Quelle:
https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=207511

Ahwas (Iran): Wasser und Lohn!

Die Webseite des Clubs der Jungen Journalisten (Bashgahe Xabarnegarane Javan), die zum staatlichen Medienkonzern Seda wa Sima gehört, berichtete kürzlich, dass die Arbeiter der Stadtverwaltung der Bezirke 4, 5 und 6 von Ahwas in den letzten Tagen gestreikt hätten, so dass in diesen Bezirken der Müll nicht abgeholt wurde. Die Arbeiter forderten die Auszahlung des zustehenden Lohns gemäß eines Beschlusses des Hohen Arbeitsrats (Shouraye Aliye Kar) sowie dieNachzahlung der ausstehenden Löhne.

Am 21. Mai soll die Stadtverwaltung darauf neue Arbeiter angeheuert haben, was auf den Protest der bisher dort Arbeitenden stieß. Darauf forderte Ali-Resa Alipur, der stellvertretende Direktor für städtische Dienstleistungen von Ahwas, Spezialeinheiten an, die gegen die Arbeiter das Feuer eröffneten. Dabei erlitten einige Arbeiter Schussverletzungen, einer von ihnen namens Resa Scharifi soll festgenommen worden sein.

Am 22. Mai wurden protestierende Arbeiter des Bezirks 6 der Stadt Ahwas beim Einsatz von Spezialeinheiten verletzt. Am 23. Mai besetzte eine Gruppe von Einwohnern des Bezirks Ghisane die Hauptverbindungsstraße, um gegen die Unterbrechung der Wasserzufuhr zu protestieren. Ghisane (Ghizane) liegt an der alten Straße von Ahwas (Ahvaz) nach Mahschahr, 45 km vom Zentrum von Ahvaz entfernt. Auch gegen diese Protestierenden wurde das Feuer eröffnet, mehrere wurden verletzt, darunter auch ein Kind.

Die amtliche Reaktion aus dem Munde des Ali-Resa Alipur, des stellvertretenden Direktors für städtische Dienstleistungen von Ahwas, sah so aus: Einer der Arbeiter habe ein Polizeiauto beschädigt, die Proteste der Arbeiter der Stadtverwaltung von Ahwas hätten sich verdächtig weiter entwickelt, so dass in der letzten Zeit grundlos gestreikt worden sei.

Dies entspricht auch der Propaganda der Zentralbehörden, die Proteste gern als ferngelenkt darstellen. Dieses Vorgehen ist nicht nur bei iranischen Machthabern beliebt, um sich mit dem Inhalt der Proteste nicht öffentlich auseinandersetzen zu müssen. Es hilft gewiss nicht, bestehende Konflikte zu entschärfen.

Quelle:
https://news.gooya.com/2020/05/post-38873.php

Iran: Streiks und Proteste selbst bei Seda wa Sima

Am Sonntag, den 21. Ordibehesht (10. Mai 2020) versammelten sich die Busfahrer der Stadtverwaltung von Basuj (Bassudsch) vor dem Gebäude des Stadtrats, um gegen die mehrmonatigen Gehaltsrückstände zu protestieren.

Am Montag, den 11. Mai, protestierte das Pflegepersonal des Krankenhauses der Petrochemischen Industrie von Mahshahr, um gegen die ausbleibende Zahlung der Löhne zu protestieren.

Ebenfalls am Montag protestierten die entlassenen Kassierer der Autobahngebühren der Provinz Qazvin vor dem Ministerium für Straßen- und Städtebau in Teheran. Die Gebühren werden inzwischen in elektronischer Form erhoben, so dass die Kassierer wegrationalisiert wurden. Versprechungen, für sie andere Tätigkeiten zu finden, wurden nicht eingehalten. Stattdessen erhielten sie zum Persischen Neujahr SMS-Botschaften, sie sollten sich bei der Arbeitslosenversicherung melden.

Die Grubenarbeiter der Steinkohlewerke von Kerman streiken weiter gegen die Privatisierung der Gruben, da dies zur Entlassung von über 3000 Arbeitern führen wird.

Selbst die Arbeiter und Rentner der staatlichen Radio- und Fernsehgesellschaft Seda wa Sima haben am Montag, den 11. Mai 2020, auf dem Platz vor der Balal-Moschee in Teheran protestiert. Ihr Protest richtete sich gegen die Korruption und Veruntreuung von Geldern durch die Direktoren dieser Gesellschaft. Sie forderten die Zahlung ausstehender Gehälter und eine Anpassung der Löhne an die Inflation. Dieser Protest dürfte für die Machthaber kritisch sein. Der Direktor von Seda wa Sima wird laut iranischer Verfassung direkt vom Religiösen Führer, also Ajatollah Chamene‘i, ernannt. Es scheint inzwischen soweit gekommen zu sein, dass die Machthaber nicht einmal die Mitarbeiter ihres wichtigsten Propagandainstruments pünktlich und ausreichend bezahlen.

Werden die Machthaber in diesem Punkt nachgeben? Wenn nein, wie werden die Arbeitnehmer reagieren? Wird Seda wa Sima ins Lager der Kritiker des Regimes überwechseln?

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=206138

vom 22. Ordibehesht 1399 (11. Mai 2020)

اعتراضات و تجمعات امروز

https://fa.wikipedia.org/wiki سازمان_صدا_و_سیمای_جمهوری_اسلامی_ایران

Kerman (Iran): Streik der Steinkohlearbeiter

Rund 3500 Steinkohlearbeiter des Bergwerks von Kerman sind in den Streik getreten, nachdem die Verantwortlichen der Provinzbehörden ihre Versprechungen nicht eingehalten haben. Die Arbeiter hatten vor 14 Tagen gegen die geplante Privatisierung der Firma protestiert und verschiedene Forderungen zur Berücksichtigung von Gefahrenzuschlägen, zur Festanstellung und zur Zahlung der Versicherungsbeiträge gestellt. Die Behörden hatten versprochen, binnen 10 Tagen auf die Forderungen der Arbeiter einzugehen. Dies ist nicht geschehen.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=205650

vom 15. Ordibehesht 1399 (4. Mai 2020)

اعتراض و دست از کار کشیدن کارگران شرکت زغال‌سنگ کرمان

Iran: Arbeiterproteste häufen sich

Am 30. Farwardin (18. April 2020) haben die Berufstätigen des Aladin-Basars in Teheran als Zeichen des Protests die Läden an diesem Tag nicht geöffnet.

Am selben Tag haben die Arbeiter und Angestellten der Stadtverwaltung von Masjede Soleymani eine Kundgebung abgehalten, um dagegen zu protestieren, dass ihnen drei Monatslöhne nicht ausgezahlt wurden, das Neujahrsgeld vorenthalten wurde, und dass die Zahlungen an die Sozialversicherung der für die Stadtverwaltung Arbeitenden (unabhängig von ihrem formalen Status) in keinem Fall erfolgt sind.

Ebenfalls am Samstag, den 18. April, haben Arbeiter der Fabrik „Iran Merinos“ in Qom eine Protestkundgebung abgehalten. Ihr Protest richtete sich gegen die Verschleppung des Abschlusses von Arbeitsverträgen mit den Arbeitern.

Ein Teil der Fahrer der Busbetriebe von Teheran (Sherkate Wahede Otobusraniye Tehran) haben am Samstag vor dem Gebäude der Stadtverwaltung von Teheran dagegen protestiert, dass ihre Forderungen ignoriert werden. Es geht namentlich darum, dass die Busbetriebe den Arbeitgeberbeitrag an die Rentenversicherung in Höhe von 4% des Fahrergehalts nicht auszahlen.

Die Ladenbesitzer von Einkaufszentren und -passagen in Qoruh (Kurdistan) haben jetzt eine Kundgebung vor dem Sitz des Freitagsimams dieser Stadt abgehalten, nachdem wiederholte Proteste vor dem Farmandar (Chef der Sicherheitsbehörden) von Qoruh erfolglos geblieben waren. Die Ladenbesitzer protestieren dagegen, dass der Basar zwar vom Staat geschlossen wurde, die Ladenbesitzer aber keinerlei Unterstützung erhalten, um zu überleben. Weder Überlebenspakete noch Yarane, eine Art iranischer Sozialhilfe.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=204662

vom 31. Farwardin 1399 (19. April 2020)

برگزاری تجمعات اعتراضی در تهران، مسجد سلیمان، قم و قروه

Iran: Proteststreiks in den Kohlebergwerken

اعتصاب سه هزار کارگر زغال‌سنگ کرمان در اعتراض به واگذاری به بخش خصوصی

Rund 3000 Arbeiter der Steinkohlebergwerke von Kerman, die in den Gruben dieser Firma in den Landkreisen Rawar, Kuhbanan und Zarand arbeiten, streikten gestern, den 20. April 2020, um gegen den Beschluss der Firmenleitung zu protestieren, die Aktien dieser staatlichen Firma zu „privatisieren“.

Im Landkreis Rawar versammelten sich Arbeiter vor dem Sitz des Vertreters des Religiösen Führers und verlangten ein Gespräch mit dem Freitagsprediger Hojjatolleslam Tuysar Kani. Der Freitagsprediger erschien nicht selbst sondern sandte einen Vertreter. Die Arbeiter haben weiterhin vor, sich vor dem Sitz des Farmandar, also des Chefs der Sicherheitsbehörden des Landkreises, zu versammeln. Auch in den Landkreisen Kuhbanan und Zarand haben sich die Arbeiter vor dem Sitz des Freitagspredigers versammelt, um die Privatisierung der Firma zu stoppen.

Die Fabrikdirektoren planen, 45% der Firmenaktien auf der Börse anzubieten. Auch wollen die Direktoren die Arbeiter bei der Arbeitslosenversicherung anmelden, um auf diese Art ihre Unkosten während der allgemeinen Feiertage zum persischen Neujahr reinzuholen. Auch dagegen protestieren die Arbeiter, da dies ihren Sozialversicherungsverlauf unterbricht. Die Arbeiter weisen auch darauf hin, dass ihnen die gesetzlichen Erschwerniszulagen und die vorgesehene Vergünstigungen für anstrengende und gefährliche Tätigkeiten bei der Pensionierung verweigert werden.

vom Mo, 1. Ordibehesht 1399 (20. April 2020)

Mahschahr (Iran): Löhne in der Petrochemie


Die politische Organisation Rahe Kargar hat auf ihrer Webseite den Bericht eines Arbeiteraktivisten namens Ali Sajedi-Niya aus Mahschahr veröffentlicht. In Mahschahr in der Provinz Chusestan sind 30 petrochemische Betriebe angesiedelt, die Stadt ist ein Zentrum der Erdölindustrie. Ali Sajedi-Niya schreibt, dass auch in diesen eigentlich lukrativen Firmen die Praxis der Leiharbeiter um sich greift. So gibt es in der Erdölfirma Razi 700 fest angestellte Arbeiter, deren Löhne und Arbeitsbedingungen noch akzeptabel sind, während in der selben Firma 1800 über Subunternehmer angestellte Leiharbeiter arbeiten. Diese Leiharbeiter haben Arbeitszeiten von 7 Uhr morgens bis 18 oder 19 Uhr, ihre Arbeitszeiten entsprechen dem doppelten der normalen Arbeitszeit. Trotzdem liegen ihre Löhne unter dem Minimum, das für eine Familie mit zwei Kindern in Mahschahr derzeit bei 7 Millionen Tuman liegt.
Die Leiharbeiter erhalten auch keine Ermäßigung bei den Schulgebühren, im Gegensatz zu den fest angestellten Arbeitern, die ohnehin mehr verdienen.
Aufgrund der niedrigen Löhne schlafen so manche Erdölarbeiter in den Parks der Stadt.
Zugleich gibt es allein in Mahschahr 11.000 Arbeitslose.
Dies ist der soziale Hintergrund zu den Protesten und dem staatlichen Massaker, das kürzlich in Mahschahr stattgefunden hat.

https://www.rahekargar.net/browsf.php?cId=1033&Id=1538
vom 1. Bahman 1398 (30. Januar 2020)
امکان زندگی در ماهشهر نیست

Iran: Revisionsgericht schickt Arbeiterführer und Menschenrechtler hinter Gittern

Fotos von 6 der 9 vom Revisionsgericht Teheran am 14.12.2019 verurteilten Gewerkschafter und Menschenrechtler


Vergangenen Samstag, den 14. Dezember 2019, verhandelte das Revisionsgericht der Provinz Teheran (dadgahe tajdide nazar ostane tehran) die Fälle von neun Arbeiterführern und Menschenrechtlern. Letztlich standen die Proteste der Arbeiter der Zuckerfabrik von Haft-Tape und zum Internationalen Tag der Arbeit vor Gericht.
Wegen der Streiks in der Zuckerfabrik von Haft-Tape hatte die Vorinstanz, das Revolutionstribunal (dadgahe enqelabi) unter Richter Mohammad Maqise, unter anderem den Arbeiterführer Esmail Bakhshi (Bachschi) zu 14 Jahren Gefängnis und 74 Peitschenhieben verurteilt.
Wegen der Proteste zum Tag der Arbeit (1. Mai 2019) hatte derselbe Richter Mohammad Maqise die Menschenrechtlerin Atefeh Rangriz zu 11,5 Jahren Gefängnis und 74 Peitschenhieben, und ihre Kollegin Marzieh Amiri (Marsije Amiri) zu 10,5 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben verurteilt.

5 Jahre Gefängnis für jeden
Das Revisionsgericht verhängte nun gegen alle Angeklagten dasselbe Maß: 5 Jahre Gefängnis für Esmail Bakhshi, Mohammad Khanifar (Chanifar), Sepideh Gholian, Amir Amirqoli, Amir Hossein Mohammadifard, Sanaz Allahyari, Asal Mohammadi sowie für Atefeh Rangriz und Marzieh Amiri.
Die Peitschenhiebe wurden offensichtlich nicht mehr verhängt. Dies zeugt nicht von Gerechtigkeit oder Barmherzigkeit seitens des Revolutionsgericht, sondern eher von der Angst der Herrschenden, dass eine Bestätigung der ursprünglichen Urteile zu weiteren heftigen Reaktionen der Bevölkerung führen könnte, die im November 2019 landesweit auf die Straße gegangen war.

https://www.akhbar-rooz.com/محاکمه-ی-طبقه-ی-کارگر؛-۴۷-سال-حبس-برای/
vom 14. Dezember 2019
«محاکمه ی طبقه ی کارگر»؛ ۴۵ سال حبس برای کارگران و حامیان آن ها