Iran – Kurdistan: Tödliche Schüsse auf Lastenträger

Laut Angaben der Nachrichtenagentur Horana schossen am Sonntag, den 4. Mai, iranische Sicherheitskräfte in den Grenzgebieten von Sumabaradust in der Nähe der Ortschaft Kuran (Landkreis Urumije, Provinz West-Aserbaidschan) auf Lastenträger. Zwei von ihnen, Turan Ahmadi und Rudan Ahmadi, wurden dabei schwer verletzt, ein dritter namens Arsalan Ahmadi wurde tödlich getroffen.

Laut eines Berichts iranischer Menschenrechtler kamen allein im Jahr 2018 an der westlichen und nordwestlichen Grenze des Irans 48 Lastenträger (kulbar) durch Schüsse der sogenannten Sicherheitskräfte ums Leben, weitere 104 Lastenträger wurden von ihnen verletzt.

Abgesehen von den Anstrengungen dieser Arbeit und den Gefahren der Bergwelt (Lawinen, Kälte) ist dies ein weiterer Umstand, der den Menschen das Leben an der Grenze erschwert. Durch die hohe Arbeitslosigkeit ist der Kleinhandel über die Grenze oft die einzige Möglichkeit, sich am Leben zu erhalten.

Quelle

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=207050 vom 5. Chordad 1399 (25. Mai 2020)

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